Erziehung und Bildung

Erziehung hat auf der Werteordnung der christlich-abendländischen Kultur und der freiheitlichen demokratischen Grundordnung aufzubauen. Erziehung ist an erster Stelle eine Aufgabe der Eltern und der Familien.

Die Niedersächsische Partei will die Werteerziehung an die Stelle konfliktorientierter Emanzipationspädagogik setzen. Erziehung und Bildung befähigen den Menschen, sein Leben verantwortungsbewusst zu gestalten, seine Rechte wahrzunehmen, Pflichten zu übernehmen und seinen Platz in Beruf und Gesellschaft zu finden. Erziehung und Bildung sichern die Weitergabe kultureller Traditionen unseres Volkes, religiöser Überzeugungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse an die folgenden Generationen.

Zu lange wurden in Deutschland das Leistungsprinzip negiert, Schüler und Studenten indoktriniert und an den Bedürfnissen des Marktes vorbei ausgebildet. Im internationalen Vergleich weist das deutsche Bildungsystem schwer wiegende Mängel auf. Ein Armutszeugnis für die verantwortlichen Politiker ist die Anwerbung von Spezialisten aus Dritte-Welt-Ländern, die auf der Empfängerliste deutscher Entwicklungshilfe stehen.

Die Leistungsfähigkeit seiner Bürger ist das größte Kapital des rohstoffarmen Deutschlands. Die Qualität ihrer Bildung und Ausbildung zu verbessern, nicht sie ideologisch zu bevormunden, hat ständige Aufgabe der Politiker zu sein.

Die Niedersächsische Partei setzt sich für ein gegliedertes Schulwesen ein. Dieses wird der Vielfalt menschlicher Begabungen und Neigungen am ehesten gerecht. Die Freiheit der Schulwahl ist nicht schrankenlos, sie setzt eine entsprechende Eignung des jeweiligen Schülers voraus. Im gesamten Bildungssystem sind eindeutige inhaltliche Anforderungen und definierte Übergangsvoraussetzungen zu schaffen. Private und kirchliche Bildungseinrichtungen als Bereicherung und Ergänzung des staatlichen Bildungsangebotes sind zu fördern. Klassenverbände sind auch in der Oberstufe wieder herzustellen.

Die Selbstverwaltung der Universitäten ist zu stärken. Die zentrale Studienplatzvergabe soll zukünftig entfallen. Zur Selbstverwaltung gehört, dass die Universitäten eigenständige Aufnahmekriterien entwickeln können. Der Wettbewerb der Universitäten um Studenten und finanzielle Mittel wird die Qualität der Ausbildung verbessern.

Dem Leistungsprinzip ist auf allen Ebenen der höchste Stellenwert einzuräumen. Hochbegabte Schüler müssen in jeder Hinsicht gefördert werden.

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