Kirche und Religion

Deutschland ist untrennbarer Bestandteil des christlich-abendländischen Kulturkreises. Unsere Identität entspringt einer mehrere Tausend Jahre langen Kulturgeschichte, die mystische Formen aus der vorchristlichen germanischen Zeit mit dem christlichen Glauben verschmolzen und Geistesströmungen verschiedener Epochen aufgenommen hat. Die Niedersächsische Partei versteht sich als eine der christlich-abendländischen Kultur verpflichteten Partei.

Durch die Säkularisierung wurde die Trennung von Staat und Kirche vollzogen. Der Staat hat sich zwar in religiösen Angelegenheiten zur Neutralität verpflichtet, in die Präambel des Grundgesetzes wurde jedoch von dessen Vätern ein Gottesbezug aufgenommen, der den Politikern verdeutlichen soll, dass ihr Handeln im Einklang mit der christlichen Lehre zu stehen hat. Die Neutralität des Staates in religiösen Angelegenheiten darf nicht dahingehend verstanden werden, dass die Einbettung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung in die christlich-abendländische Kultur negiert und nichtchristliche Religionen in Deutschland den gleichen Stellenwert erhalten wie das Christentum. Die Neutralität des Staates erstreckt sich nur auf die Ausübung des Glaubens.

Die Niedersächsische Partei appelliert an die Kirchen, sich ihrem ureigensten Auftrag, der Verkündung des christlichen Glaubens, verstärkt zuzuwenden. In Deutschland besteht ein großer Bedarf an der Vermittlung ethischer Werte. Die etablierten Parteien verzichten auf diesem Gebiet tätig zu werden. Sie meinen, dem Menschen ginge es gut, wenn er ungestört konsumieren kann und Spaß dabei hat. Das geistige Vakuum, das sie hinterlassen, fordert doch die Beschäftigung mit Fragen nach dem Sinn des menschlichen Daseins heraus.

Die Niedersächsische Partei unterstützt alle Bestrebungen, christliche Werte institutionell stärker zu verankern sowie sie zum Maßstab für den persönlichen Umgang mit anderen Menschen zu machen.

Der Islam hat in Deutschland einen Brückenkopf von über 4 Millionen Anhängern gebildet, der durch die Masseneinwanderung ständig vergrößert wird. 1970 gab es in Deutschland 3 Moscheen, heute sind es über 3000. Auf diese Herausforderung reagieren die Amtskirchen nicht. Sie weichen aus falsch verstandener Toleranz vor dem Islam zurück und beteiligen sich sogar finanziell am Bau von Moscheen.

Ein gleichberechtigtes Nebeneinander der Religionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern kann es nicht geben. Die Anhänger des Islam verhalten sich dort, wo sie in Konkurrenz zu anderen Religionen stehen, meist militant. Wächst die Zahl der Moslems in Deutschland weiter wie bisher, werden eines Tages die Kirchen verschwinden, weil der Islam keine andere Religion neben sich duldet. Wesentliche Vorstellungen des Islam sind nicht mit dem Grundgesetz in Übereinstimmung zu bringen, so z.B. die Benachteiligung der Frau gegenüber dem Mann.

Die Niedersächsische Partei verteidigt die freiheitliche offene Gesellschaft des Abendlandes. Sie darf nicht durch militante Ethnien und Religionen verdrängt werden.

  Zum Seitenanfang                                         Zum Parteiprogramm